Mit digitalen Kompetenzen punkten
Learning by following: Mediencoach und WILA-Referent Moritz Sauer hilft beim Kompetenzaufbau. Foto: Jeannette Corneille

Mit digitalen Kompetenzen punkten

Social Media? Bildbearbeitung? Suchmaschinenoptimierung? Selten waren die Chancen so gut, sich wichtige Digital-Kompetenzen für den Arbeitsmarkt im Alleingang anzueignen.

Text: Annika Schneider

Früher fanden sich in Bewerbungen oft drei Buchstaben, die so aussagekräftig waren, dass sie keiner Ergänzung bedurften: EDV. Das Kürzel stand für Elektronische Datenverarbeitung und darin steckte der kompetente Umgang mit Computern. Später wurde es mit der Nennung einzelner Programme konkreter. Punkten konnte, wer „gute Kenntnisse in Microsoft Word, PowerPoint und Excel“ anführte.

Das reicht längst nicht mehr aus. Wer heute über Word nicht hinausgekommen ist oder gar allgemein „Computerkenntnisse“ in den Lebenslauf schreibt, hat in vielen Branchen schlechte Chancen – vor allem, wenn die angestrebten Stellen etwas mit Netzwerken, Kommunikation oder Öffentlichkeitsarbeit zu tun haben. Üblich ist inzwischen eine eigene Kategorie im Lebenslauf, die digitale Fähigkeiten auflistet, vor allem rund um Online-Aktivitäten.

"In vielen Jobs gehört es heute selbstverständlich dazu, Social-Media-Kanäle zu bedienen"

Da werden von den Erfahreneren die Namen von einigen der inzwischen unzähligen Programme aneinandergereiht: Photoshop, InDesign, WordPress.

Häufiger tauchen auch Kürzel wie SEO, CMS und CSS auf. Fakt ist: Ob Sie die Bedeutung dieser Begriffe nun nachschauen müssen oder ob sie als „Digital Native“ zur Welt gekommen sind – um fortgeschrittene digitale Kompetenzen in der Arbeitswelt kommt heute niemand mehr herum. 

In vielen Jobs gehört es heute selbstverständlich dazu, Social-Media-Kanäle zu bedienen oder eine Internetseite zu pflegen. Eigenes Personal leisten sich dafür nur große Unternehmen und Organisationen. Um das Beispiel Social Media zu nehmen: Laut einer repräsentativen Umfrage des Digitalverbands Bitkom vom Juli 2017 nutzen 73 Prozent der Unternehmen Twitter, Facebook und Co.

Aber nur in gut der Hälfte der Firmen laufen die Kanäle über die Marketing-Abteilung - und damit über hauptberufliche Social Media Manager. Vor allem in kleinen Unternehmen twittern der Chef oder die Mitarbeiter/innen selbst. Auch in Vereinen, Projekten, Stiftungen und anderen Institutionen läuft die digitale Öffentlichkeitsarbeit oft nebenher - oder eben zusätzlich zur anderen Arbeit.

Auch im Öffentlichen Dienst gibt es solche Fälle noch häufig. Moritz Sauer, Dozent für Social Media und Webdesign, kennt das von seinen Seminarteilnehmern: „In kleinen Kommunen sitzt manchmal jemand, der Facebook, Instagram und alles gleichzeitig machen soll“, erzählt er.

Entsprechende Vorkenntnisse gehören heute zum normalen Portfolio, das Bewerberinnen und Bewerber mitbringen müssen. Umso wichtiger ist es, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Das ärgert vor allem diejenigen, die auf Digitales nicht so richtig Lust haben.

Härtefälle verweigern die Anschaffung eines Smartphones, andere nutzen zwar YouTube und WhatsApp, sind in die professionellen Sphären aber immer nur so weit vorgedrungen, wie unbedingt notwendig. Wer in dieser Situation auf Stellensuche geht, sollte sich gut überlegen, ob sich die Verweigerungshaltung aufrechterhalten lässt.

Eine zweite Gruppe hat ein ganz anderes Problem: Wer mit sozialen Netzwerken aufgewachsen ist, findet die eigenen Kenntnisse auf dem Gebiet oft selbstverständlich. Die Twitter-Erfahrungen in der Bewerbung nennen? Auf diese Idee kommen junge Arbeitssuchende manchmal gar nicht. Aber auch hier gibt es Unsicherheiten: Kann ich ein Social-Media-Konzept auf die Beine stellen, nur weil ich privat auf Facebook aktiv bin? Welche Kompetenzen brauche ich, um „professionell“ mit neuen Medien zu arbeiten. 

Mehr Selbstbewusstsein! 

Achim Hennecke hat als erfolgreicher Start-up-Gründer selbst Erfahrungen mit digitaler Öffentlichkeitsarbeit gesammelt. Heute ist er Geschäftsführer des daraus entstandenen IT- und Kommunikationsunternehmens beemo und gibt im WILA Bildungszentrum Seminare zu PR und Kampagnenplanung. Viele der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind Quereinsteiger in die Öffentlichkeitsarbeit, ihre Vorkenntnisse sind sehr unterschiedlich, berichtet er.

Private Erfahrungen mit Facebook und Co. sind dem Dozenten zufolge aber in jedem Fall hilfreich: „Durch den privaten Gebrauch von Social Media kennt man gewisse Gepflogenheiten und findet sie selbstverständlich. Das ist absolut von Vorteil.“ Als Beispiel nennt er die kurze und prägnante Sprache, die es ermöglicht, Informationen auf die 140 Zeichen einer Twitter-Nachricht zu reduzieren. Sie liegt Online-Affinen oft näher, auch wenn sie noch keine Berufserfahrung in dem Bereich gesammelt haben.

"Man sollte sich nicht von Modebegriffen bluffen lassen.“

Das Gleiche gilt für weitere Merkmale, die Kommunikation in sozialen Netzwerken ausmacht: das Teilen von Inhalten mit Followern zum Beispiel, also mit den Menschen, die die eigenen Inhalte abonniert haben. Ein weiteres Beispiel ist das Etikettieren von Botschaften mit Hashtags – kurze Schlagwörter, die Beiträge thematisch kennzeichnen.

Wer diese Prinzipien privat kennt, wird sie auch beruflich anwenden können. „Es ist aber nicht so, dass ich durch den privaten Gebrauch automatisch fit bin für den professionellen Einsatz“, stellt Achim Hennecke klar. Auf professionellen Kanälen müsse Kommunikation durchdachter eingesetzt werden als im Privaten. Im beruflichen Kontext gehe es unter anderem um die Entscheidung, welche Plattformen zum Einsatz kommen und welche Zielgruppen mit welchen Themen und Botschaften adressiert werden sollen.

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Von mangelnden Vorkenntnissen muss sich trotzdem niemand abschrecken lassen. Der Dozent rät zum selbstbewussten Umgang mit sozialen Netzwerken: „Das meiste, was auf Social-Media-Kanälen passiert, ist mit gesundem Menschenverstand gut nachvollziehbar. Man sollte sich nicht von Modebegriffen bluffen lassen.“

Achim Hennecke empfiehlt Einsteigern, sich ohne Scheu auszuprobieren. „Es wird tendenziell einfacher, sich einzuarbeiten, weil der Gebrauch der Plattformen immer selbsterklärender wird.“ Tatsächlich sind die Portale inzwischen meist intuitiv zu bedienen.

Auch Online-Hilfen, Erklärvideos und Tutorials erleichtern Neulingen den Einstieg. Bei Fragen und Problemen lässt sich per Suchmaschine meist ein hilfreiches Forum finden, in dem erfahrene Nutzerinnen und Nutzer Tipps geben und viele Fragen schon beantwortet sind.

"Das Motto: Learning by following"

Notwendig ist Achim Hennecke zufolge aber nicht nur das technische Wissen, sondern auch der richtige Umgang mit Inhalten. Wie oft poste ich? Wie gehe ich mit öffentlicher Kritik um? Der Mediencoach rät, sich hierbei an Vorbildern zu orientieren. Es sei hilfreich, die Kanäle von Profis aufmerksam zu verfolgen. Die Devise lautet nicht nur „Learning by doing“, sondern auch „Learning by following“.

Moritz Sauer, der als Dozent auf Publizieren im Internet spezialisiert ist, sieht das ähnlich. Auch er rät dazu, erst einmal die Konkurrenz zu beobachten – „und dann alles besser zu machen“. Dabei hilft es, dass auch beim Bau von Webseiten dank neuer Werkzeuge die technischen Anforderungen an die Nutzer in den vergangenen Jahren gesunken sind. „Inzwischen bekommst du ein professionelles Redaktionssystem wie Wordpress kostenlos“, sagt der Experte, der ebenfalls im WILA Seminare anbietet, unter anderem zur Suchmaschinenoptimierung.

Das Alter spielt keine Rolle - entscheidend ist die Motivation

Damit können auch Anfängerinnen und Anfänger ohne Vorkenntnisse einfach loslegen – bis hin zur eigenen, professionell gestalteten Webseite. Moritz Sauer gibt seit 2003 Schulungen zum Content-Management-System Wordpress. Zu seinen Kunden gehören die Fraunhofer-Institute und die Deutsche Welle Akademie.

Dass in den Seminaren die jüngeren Teilnehmer die besseren sind, lässt sich ihm zufolge nicht sagen. „Eine meiner Lieblingsteilnehmerinnen war über 70“, berichtet Moritz Sauer. „Wichtig ist, dass die Leute den Willen haben, den Computer zu verstehen und so zu bedienen, dass er ihnen nutzt.“

Für Arbeitssuchende kann es eine große Chance sein, dass Online-Wissen auf dem Arbeitsmarkt immer wichtiger wird. Selten war es so einfach, sich von zu Hause aus Kompetenzen anzueignen – ohne professionelle Unterstützung oder Ausrüstung.

Ein eigener Twitter-Account zählt mehr als ein Zertifikat

Und, was ebenfalls wichtig ist: Diese Kompetenzen lassen sich nachweisen, denn alles, was man online macht, kann im Bedarfsfall als Arbeitsprobe in Bewerbungen herhalten. Wenn Social-Media-Erfahrung gefragt ist, kann man zum Beispiel den eigenen Twitter-Account anführen.

Wenn der mit regelmäßigen Tweets eine anständige Zahl von Followern erreicht, ist das ein viel besserer Praxisbeweis als ein Twitter-Fortbildungszertifikat. Auch technisch gibt es für die Demonstration der eigenen Fähigkeiten kaum noch Grenzen: Mit einem Smartphone, einem Social-Media-Konto und einer guten Idee kann inzwischen jeder und jede Videos in HD-Qualität drehen und online stellen.

Sich in diesen Bereichen auszuprobieren und Erfahrungen zu sammeln, hilft unter Umständen auch in Bewerbungsgesprächen. Kommen könnten zum Beispiel solche Fragen: „Wo finden Sie Bilder, die Sie online verwenden dürfen?“ – „Welches Netzwerk ist am besten, um Multiplikatoren zu erreichen?“ – „Worauf kommt es bei einem Blog-Text an?“ Wer selbst regelmäßig online aktiv ist, kann mit praktischen Beispielen antworten und sich damit von Mitbewerber/innen abheben.

WILA Seminare

Aber was ist auf dem Arbeitsmarkt überhaupt gefragt? Das ist von Unternehmen zu Unternehmen anders. Und ds gibt inzwischen so viele Programme und Tools, dass es ein Vollzeitjob ist, ständig auf dem Laufenden zu bleiben. Die beste Lösung ist es, Schwerpunkte zu setzen und die umso gründlicher zu bearbeiten.

Für Moritz Sauer ist Webdesign die Königsdisziplin der Online-Kompetenzen: „Eine Webseite ist das Allerschwierigste: Du musst Texte, Bilder und das Internet verstehen.“ Wer sich an das Projekt wagt, kann viel lernen, ob es nun um das Einbetten von Videos, die Darstellung von Online-Inhalten auf dem Smartphone oder die Vermeidung von Spam, also unerwünschten Kommentaren, geht. „Das Wichtigste ist die Salami-Taktik“, sagt Moritz Sauer. „Viele kleine Scheibchen abarbeiten, dann merkst du, dass du vorankommst.“

"Viele Facebook-Prinzipien lassen sich auf andere Plattformen übertragen"

Wer wiederum in die Welt der sozialen Netzwerke neu einsteigen will, dem empfiehlt Achim Hennecke Facebook: „Das ist das mächtigste Tool, bei dem man sich besonders viel exemplarisch anschauen kann.“ Viele Prinzipien ließen sich von dort auf die anderen Plattformen, wie zum Beispiel Twitter und Instagram, übertragen.

Dass sich einmal gewonnene Erkenntnisse gut weiternutzen lassen, gilt für viele Programme, zum Beispiel für Plattformen, mit denen sich Newsletter gestalten lassen. Für diesen Zweck gibt es Dutzende Programme, die sich in ihrer Funktionsweise und ihrem Aufbau ähneln.

Hat man einmal das Prinzip verstanden, kennt die verschiedenen Optionen und hat entsprechende Fachbegriffe dazugelernt, wird man sich auf allen Oberflächen gut zurechtfinden. Dieser Hintergrund hilft, wenn man sich auf Stellen bewirbt, bei denen Öffentlichkeitsarbeit eine Rolle spielt.

Auch Grundkenntnisse in der Bildbearbeitung sind praktisch, weil gute Fotos in vielen Bereichen gebraucht werden, vom Flyer bis zum Instagram-Account. Eine andere nützliche Fähigkeit ist die Suchmaschinenoptimierung. Die Grundlagen sind leicht zu lernen und lassen sich auf alle Online-Inhalte anwenden. Wer sich eingelesen hat, hat wieder eine Kompetenz für die Stellensuche gewonnen – und kommt im Bewerbungsgespräch bei dem Thema nicht ins Stottern. 

"Um den Dialog zu managen, braucht man mehr Zeit und Professionalität.“

Natürlich lassen sich nicht alle Kompetenzen auf diese Weise von der Pike auf erlernen. Wer sich spezialisieren will, braucht mehr als ein paar Online-Tutorials. Nicht umsonst gibt es inzwischen das Berufsbild Social-Media-Manager/in - und einen entsprechenden Berufsverband. Große Unternehmen leisten sich diese Angestellten, um die eigenen Kanäle betreuen zu lassen.

Daran lässt sich sehen, wie viel Zeit professionelle Online-Aktivitäten kosten. Arbeitgeber dächten immer noch oft, Social Media ließe sich „nebenbei“ erledigen, berichtet Achim Hennecke aus seiner Erfahrung: „Das ist sicherlich eine Fehleinschätzung. Gerade um Feedback und Dialog zu managen, braucht man mehr Zeit und Professionalität.“

Auch Moritz Sauer hat mitbekommen, dass für die Webseitenpflege Praktikantinnen oder Praktikanten abgestellt wurden – inzwischen habe hier aber ein Umdenken stattgefunden. „Gutes Fotomaterial machst du nicht in fünf Minuten“, stellt der Dozent klar.

Inzwischen gehe der Trend zu Videos, die noch zeitaufwändiger sind. Sie sind beliebt, weil sie maximale Aufmerksamkeit generieren. „Manche denken, so ein YouTuber brabbelt einfach nur in die Kamera“, sagt Moritz Sauer. „Viele Leute wissen nicht, dass dahinter sechs bis sieben Stunden Arbeit stecken, bis die Geschichte steht.“

Inzwischen erkennen zunehmend auch kleinere Firmen, dass professionelle Internetarbeit nicht nur viel bringt, sondern auch Geld kostet. Nicht immer wird deswegen gleich eine neue Stelle geschaffen. Aber es erhöhen sich die Chancen für Bewerberinnen und Bewerber, die digitale Kompetenzen mitbringen und einsetzen können. Nicht zuletzt kann ein wirtschaftliches Argument als Einstellungsgrund herhalten: Wer layouten kann, spart das Geld für den Grafiker. Wer HTML versteht, muss nicht bei jedem Verlinkungsfehler die Webagentur anrufen. 

Geistes- und Sozialwissenschaftler/innen dürfen in diesem Bereich durchaus selbstbewusst auftreten. Im Internet geht es immer um die Vermittlung von Informationen von Mensch zu Mensch – ein Thema, bei dem Absolvent/innen aus den Bereichen Kultur, Bildung, Sprache und Soziales naturgemäß die Nase vorn haben.

Auch Kreativität und kritisches Denken sind typische Eigenschaften dieser Studiengänge und gleichzeitig im Internet gefragt. Umso wichtiger ist es, die eigenen Kompetenzen in der Bewerbung gut zu verkaufen – ob sie jetzt bei einem Seminar, im Selbststudium oder im privaten Bereich erlangt worden sind. 

Links in die Bewerbung packen

Generell gilt: Je wichtiger entsprechende Fähigkeiten in dem angestrebten Job sind, desto mehr Platz dürfen sie auch in der Bewerbung einnehmen. Wenn eine Stellenausschreibung Social-Media-Kenntnisse oder Erfahrungen im Content Management verlangt, dann reicht es nicht, das entsprechende Schlagwort im Anschreiben oder Lebenslauf zu wiederholen.

Stattdessen sollte man konkret auflisten, in welchen Bereichen man Erfahrung hat. Am besten geht das mit der Kategorie „EDV-Kenntnisse“ im Lebenslauf, in der die konkreten Namen von Programmen oder Plattformen angeführt werden. Je nach Menge der anzugebenden Programme werden diese nach ihrer Funktion (Layout, Bildbearbeitung, Social Media, etc.) zusammengefasst. Ähnlich wie bei Sprachkenntnissen können die eigenen Fähigkeiten außerdem in Kompetenzstufen eingeordnet werden, von Grundkenntnissen bis hin zu Expertenwissen. Im Idealfall wird die Bewerbung von einem Link zu einem Twitter-Account oder einer Webseite gekrönt, die man selbst aufgebaut hat.

Ein interessanter Nebeneffekt: Um eine Webseite zu bauen, muss man sich unweigerlich auch mit den eigenen Zielen auseinandersetzen. „In meinen Seminaren sage ich den Leuten am Anfang immer: Fasst euch mal in 140 Zeichen zusammen“, erzählt Moritz Sauer. „Als Reaktion kommt dann meist schnell die Frage: Wann fangen wir endlich mit WordPress an?“

Dabei ist es elementar, sich für jede Webseite erst einmal ein Konzept zu machen. Wer die Seite zur Selbstdarstellung nutzen will, ist gezwungen, sich zunächst mit dem eigenen Profil zu beschäftigen. Was kann ich besonders gut? Habe ich einen Slogan, der meine Persönlichkeit auf den Punkt bringt? Welche Stationen meines Lebenslaufs möchte ich in den Vordergrund stellen?

Die fertige Seite kann dann wiederum in Bewerbungen als Arbeitsprobe angegeben werden. Und sollte jemand aus der Personalabteilung den Namen googeln, landet er im Idealfall direkt auf der persönlichen Homepage – wo die eigenen Stärken ansprechend und übersichtlich gezeigt werden.

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