Streetwork: Rein in die Szene
Streetworkerinnen und Streetworker gehen an Orte, um die andere einen großen Bogen machen. Sie helfen denjenigen, die nichts haben. Dabei müssen sie sich auf andere einlassen, aber gleichzeitig Distanz wahren.

Streetwork: Rein in die Szene

Sie treffen Skinheads und begleiten Prostituierte: Streetworker/innen haben einen herausfordernden Joballtag. Ihre Authentizität und Glaubwürdigkeit sind dabei ihr größtes Kapital.

Text: Janna Degener

Streetwork – das heißt, auf der Straße arbeiten, Menschen aufsuchen, Beziehungen aufbauen. Zu diesen Menschen, denen Streetworkerinnen und Streetworker begegnen, gehören zum Beispiel benachteiligte Kinder und Jugendliche, Wohnungslose, Drogenkranke und Sexarbeiterinnen.

Streetwork ist eine Methode, die Fachkräfte der Sozialen Arbeit einsetzen können und die meist eingebettet ist in andere Methoden. „Die Mobile Jugendarbeit besteht aus Streetwork, aber auch Gemeinwesenarbeit, Einzelfallberatung und Cliquenarbeit in einer Gemeinde oder Stadt“, erklärt Florian Langer von der Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit Baden-Württemberg.

Auf andere zugehen

Nach seinem Pädagogik-Studium stieg er über ein Praktikum bei einem freien Träger der Kinder- und Jugendhilfe ein, war dann in der sozialpädagogischen Familienhilfe tätig und arbeitete anschließend in der Mobilen Jugendarbeit. „Man wartet nicht, bis die Jugendlichen zu einem kommen, sondern geht als Team raus zu den Plätzen, wo Jugendliche und ihre Cliquen sich befinden, um sie direkt anzusprechen, sich nach ihren Bedürfnissen und Wünschen zu erkundigen.

Man bietet sich ihnen als Ansprech- und Vertrauensperson an“, erklärt er. Wenn ein Jugendlicher ein Problem nicht auf der Straße und vor den anderen besprechen wolle, könne man ihn in die Einzelfallberatung ins Büro einladen. Man könne aber auch eine Veranstaltung für und mit einer Clique organisieren oder ihr einen Raum zur Verfügung stellen, an dem sie sich treffen kann. Und man könne mit der Gemeinwesenarbeit vermittelnd eingreifen, um die Anliegen und Probleme in den Gemeinde- oder Stadtrat zu transportieren.

Rechte Skinheads treffen

Eine für Streetworker besonders herausfordernde Zielgruppe sind gewalttätige junge Menschen. Der Sozialarbeiter Florian Nägele hat durch seine langjährige Tätigkeit mit einer entstehenden rechten Skinheadszene in der Stadt Friedrichshafen viel Erfahrung mit dem Thema.

Er hatte nach dem Studium schon fünf Jahre in anderen Bereichen gearbeitet, bevor er sich dieser Szene im Auftrag der Stadt Friedrichshafen annahm. „Damals gab es dort größere rechte Demonstrationen, was für eine eher kleine Stadt außergewöhnlich war, und die Jugendpartei der NPD gründete vor Ort einen so genannten Stützpunkt“, erklärt der Sozialarbeiter.

Netzwerke aufbauen

Um Kontakte zu rechten Skinheads zu knüpfen, baute sich Florian Nägele ein professionelles Netzwerk auf, stellte sich bei Polizei, Jugendgerichtshilfe, Jugendrichtern, Jugendamt, Jobcenter, Stadt und städtischem Sozialdienst vor und klärte ab, dass er sich im Rahmen seiner Arbeit in Friedrichshafen nur mit der rechten Skinheadszene befassen würde, einem Personenkreis von rund 100 polizeibekannten Straftätern, darunter rund dreißig Rechtsextreme.

Parallel dazu erarbeitete er sich ein „Netzwerk der Straße“, wie er sagt: „Es hilft, einen guten Stand bei Schlüsselfiguren zu haben. Tätowierer beispielsweise sind die Popstars der Straße, denn sie tätowieren alle – ob Rechte, Linke oder Hells Angels. Und wenn mich der Wirt in einer Kneipe begrüßt, zeigt das den anderen Anwesenden, dass ich kein Zivilpolizist bin. Wichtig war, den Leuten aus der Szene das Gefühl zu vermitteln, dass ich bekannt und okay bin.“ So knüpfte der Sozialarbeiter Kontakte zu Betroffenen, baute Beziehungen zu ihnen auf und bot seine Unterstützung an.

Von Mensch zu Mensch

„Der Schlüssel eines Sozialarbeiters ist es, das Gegenüber als Menschen zu akzeptieren. Die Ideologie dagegen akzeptierte ich natürlich nicht, und das war auch immer klar. Das war auch kein Hindernis, denn die Leute, mit denen ich zu tun hatte, waren nicht politisch motiviert und hatten gar nicht viel Ahnung von deutscher Geschichte.

Sie waren einfach nur aus dem System herausgefallen und wollten Reaktionen aus ihrer Umwelt erzeugen, indem sie sich den Schädel rasierten, eine Bomberjacke und Springerstiefel anzogen und so durch die Stadt liefen. Sie hätten genauso gut in die Drogenszene oder in die linke Szene abwandern können“, sagt Florian Nägele.

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Er begann, mit den jungen Leuten Fußball zu spielen. Er unterstützte sie durch Einzelfallhilfe und verschaffte sich Respekt, indem er dem einen die Lehrstelle rettete, dem nächsten vor Gericht zur Seite stand, den dritten in die U-Haft begleitete. „Friedrichshafen ist eine kleine Stadt. Wenn du hier einmal einen guten Namen hast, vertrauen dir die Leute“, sagt Florian Nägele, der heute, zehn Jahre später, die Bereichsverantwortung für Aufsuchende Sozialarbeit, Streetwork und Wohnungslosenhilfe in Friedrichshafen, aber auch Ravensburg hat.

Streetwork sieht er als eine Möglichkeit, Menschen zu erreichen, die die Soziale Arbeit sonst nicht erreichen würde: „Wenn du in einer Jugendhilfeeinrichtung tätig bist, kommst du irgendwann an den Punkt, an dem du für einen jungen Menschen nicht mehr das geeignete Hilfsangebot hast. Die Straße dagegen ist für niemanden passend und doch immer da – auch wenn jemand die Mitwirkungspflicht beim Jugendamt nicht erfüllt hat oder mit der Volljährigkeit aus der Vollversorgung durch die Jugendhilfe herausfällt.“

Sexarbeiterinnen helfen

Auch Cathrin Schauer-Kelpin und Anna Ciecior haben sich bei dem Verein KARO einem schwierigen Arbeitsfeld gewidmet: Als Sozialpädagogin und Sozialarbeiterin in einem Schutzhaus, Beraterinnen in zwei Beratungsstellen und Streetworkerinnen widmen sie sich den Themen Frauenhandel, Zwangsprostitution und sexuelle Ausbeutung von Kindern. Schon im Studium interessierten sie sich dafür.
 
In der Beratungsstelle in Deutschland bekommen sie Anfragen von Frauen, auch mit Kindern, aus dem ganzen Bundesgebiet. Angehörige, die sich Sorgen machen, melden sich ebenfalls. Im Schutzhaus sind unter anderem Frauen untergebracht, die über die Polizei oder durch Behörden vermittelt wurden – und andere, die Cathrin Schauer-Kelpin, Anna Ciecior und ihre Kolleginnen per Streetwork kontaktiert haben.

Cathrin Schauer-Kelpin  und Anna Ciecior nehmen  sie auf, stabilisieren, beraten, geben ihnen Hilfen zur Alltagsstrukturierung und stellen, seitdem sie eine entsprechende Ausbildung durchlaufen haben, auch traumapädagogische Angebote für sie bereit – mit dem Ziel, dass sie irgendwann ein gewaltfreies Leben aufbauen und eine Perspektive für sich finden können.

Vertrauen schaffen

Als Streetworkerinnen fahren Cathrin Schauer-Kelpin und  Anna Ciecior etwa einmal pro Woche allein oder gemeinsam mit ihren Kolleginnen mit dem Auto über die nahe Grenze nach Tschechien, um Frauen auf dem Straßenstrich direkt zu kontaktieren, zu fragen, wie es ihnen geht, Hygieneartikel oder Präventionsmaterialien wie Kondome, Spritzen oder Softtampons zu verschenken und dabei ihre Flyer und eine Karte mit Telefonnummern für den Notfall zu verteilen.
 
Cathrin Schauer-Kelpin hat die Streetwork in den tschechischen Grenzregionen in den 90er-Jahren aufgebaut. Auf deutscher Seite, in Plauen, Hof und Zwickau, gehen Cathrin Schauer-Kelpin, Anna Ciecior und ihre Kolleginnen zudem in Wohnungen, in denen Prostitution stattfindet, um Kontakte zu Sexarbeiterinnen aufzubauen und Vertrauen herzustellen.

„Streetwork ist oft die einzige Chance, dass Betroffene überhaupt Zugang zu Hilfsangeboten erhalten. Wenn man über einen konstanten Zeitraum immer wieder zu den Betroffenen geht, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sie irgendwann aussteigen“, sagen  die Sozialarbeiterinnen.

„Viele Frauen haben Angst oder sind auf Drogen, sodass sie sehr abweisend auf uns reagieren. Aber immer wieder passiert es, dass Frauen, die uns jahrelang ignoriert haben und nicht mit uns reden wollten, irgendwann in unsere Schutzeinrichtung kamen. Und dann zeigt sich, dass sie in ihren Wohnungen isoliert sind, niemanden kennen, selbst die Kolleginnen als Konkurrenz betrachten, also allen und jedem gegenüber misstrauisch waren.“

Auf andere einlassen

Unabhängig davon, mit welcher Zielgruppe Streetworker arbeiten, in jedem Fall müssen sie offen sein, auf fremde Menschen und oft auch Gruppen zugehen, sie ansprechen, sich auf ihre Lebenswelt einlassen. Das weiß auch Tanja Scheuermann, die sich als Sozialarbeiterin um wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen kümmert.
 
Bevor Tanja Scheuermann „auf die Platte“ geht, sucht sie niedrigschwellige Angebote auf, die sich an ihr Klientel richten, wie etwa Tagestreffs der Wohnungslosenhilfe oder Kontaktstellen der Suchthilfe. „So haben wir auf der Straße bei den Treffpunkten schon einen Ansprechpartner. Wie auf einer Feier, bei der Sie nur einen kennen, können wir den dann ansteuern. Dadurch erweitert sich nach und nach der Kreis der Menschen, mit denen wir sprechen“, erklärt Tanja Scheuermann.

 

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Ihre Aufgabe sei es, Kontakt zu den Betroffenen aufzubauen und eine Vertrauensbasis zu schaffen, sodass sie sich öffnen. Dann spricht sie mit ihnen über ihre Probleme und begleitet sie auf dem Weg zur Lösungsfindung: „Ich kläre die Menschen darüber auf, welche Möglichkeiten ihnen das Hilfesystem bietet. Und wenn sich beispielsweise herausstellt, dass die finanzielle Lage angespannt ist, begleite ich die Person zum Jobcenter, damit die Anträge gestellt und alle notwendigen Unterlagen besorgt werden.“
 
Beim Kontakt mit ihrer Klientel bringt Tanja Scheuermann viel von ihrer Persönlichkeit ein: „Die Wohnungslosen haben ein ganz feines Gespür für uns, können Menschen sehr gut einschätzen. Viele haben Vorbehalte gegenüber Sozialpädagogen, deshalb stelle ich mich lieber als Streetworkerin vor. Manche stellen auch Testfragen, erzählen von einem kleinen Problem und schauen, wie ich reagiere. Wenn sich zeigt, dass ich eine verlässliche Partnerin bin, die zu dem steht, was sie sagt, öffnen sie sich nach und nach – wenn auch manchmal erst nach Jahren.“

Professionelle Distanz

Eine große Herausforderung ist es, dabei professionelle Distanz zu wahren. Florian Nägele, der inzwischen Vater eines kleinen Sohnes ist, meint: „Du musst als Streetworker brutal authentisch sein und etwas von dir als Person hergeben, sonst hast du verloren. Wir haben das Glück, mit Menschen zu arbeiten, da dürfen wir auch mal traurig sein, wenn jemand, den wir jahrelang begleitet haben, wieder Blödsinn anstellt und zurück in die JVA muss. Diese Beziehung ist ein Geschenk, und wir dürfen deshalb auch mal in Tränen ausbrechen, wenn der andere zusammenbricht. Doch wir müssen dann wieder aufstehen und akzeptieren, dass das nicht unser Leben ist, dass wir ein anderes, gesundes und schönes Leben haben.“
 
Cathrin Schauer-Kelpin und Anna Ciecior sehen das ähnlich und sprechen deshalb lieber von „professioneller Nähe“: „Nur über die Beziehung zu uns können die Frauen, mit denen wir arbeiten, ein Gefühl von Sicherheit bekommen, denn das haben sie weder im Puff noch bei ihren Freiern oder Zuhältern“, berichten sie. „Man muss sich persönlich einbringen und zeigen: Ich bin nicht nur bei dir, weil ich Geld dafür bekomme, du interessierst mich wirklich.“

Arbeit im Team

Um mit diesem herausfordernden Arbeitsfeld zurechtzukommen, brauchen die  Streetworkerinnen und Streetworker ihrer Einschätzung nach ein stabiles Umfeld und ein gut ausgefülltes Privatleben. Wichtig finden sie darüber hinaus neben der aufrichtigen Selbstreflexion auch ein kompetentes und ehrliches Team, das regelmäßig Rückmeldungen gibt.
 
Hilfreich könne es auch sein, wenn der Arbeitsort sich in einer gewissen Entfernung vom Wohnort befindet. „Man muss immer wieder reflektieren, weil man natürlich auch in die Szene eintaucht und sehr locker mit der Klientel umgeht: Wie weit lasse ich das für mich persönlich kommen? Was ist professionell, was nicht? Lasse ich mich von meinen Klienten umarmen? Wie viel gebe ich von meinem Privatleben preis? Würde ich jemanden mit nach Hause nehmen?“, sagt etwa Tanja Scheuermann.

In Gefahr

Florian Nägele, Cathrin Schauer-Kelpin und Anna Ciecior haben sich in ihren Arbeitsfeldern zudem häufig Gefahrensituationen aussetzen müssen.  „Als Streetworker befindest du dich immer wieder in Grauzonen: Wenn du jede Straftat, von der du hörst, meldest, hast du keine Chance, in der Szene Kontakte zu knüpfen. Doch wenn du eine Straftat verhindern kannst, musst du natürlich eingreifen. Und dazu kommt: Auf der Straße kannst du jederzeit selbst Gewalt ausgesetzt werden“, sagt Florian Nägele.

Wichtig findet er deshalb einen verlässlichen Träger, der 24 Stunden mobil erreichbar ist und den Kolleginnen und Kollegen auch regelmäßig die Möglichkeit gibt, über die Fallarbeit zu berichten.Cathrin Schauer-Kelpin und Anna Ciecior kennen ebenfalls schwierige Situationen auf der Straße:

„Wir sind immer zu zweit unterwegs, machen keine Fotos. Wir kennen das Milieu und wissen, an welcher Ecke ein Zuhälter stehen könnte, dass manche Frauen rund um die Uhr abgehört werden. Wenn wir ein Gespräch mit einer Frau führen, sichert die Andere die Umgebung ab. Und wenn wir Frauen beim Ausstieg helfen, darf das keiner bemerken. Ich habe schon erlebt, wie ein Zuhälter aus dem Busch sprang, als ich eine Frau ansprach. Und einmal, als eine Frau bei uns im Auto saß, hat sich der Zuhälter mit uns eine gefährliche Verfolgungsjagd geliefert.“

Cathrin Schauer-Kelpin hat auch schon körperliche Gewalt erfahren müssen. In solchen Situationen sei es wichtig, erfahrene Kolleginnen dabei zu haben.

Zwischen den Welten

Weil sie sich ständig zwischen verschiedenen Welten bewegen, müssen Streetworkerinnen und Streetworker zudem Vermittlungskompetenz mitbringen. „Man muss mit Gemeinderäten sprechen, mit ehrenamtlichen Menschen in den Gemeinden, die uns unterstützen können. Diese Menschen sprechen und verhalten sich anders als die Jugendlichen, mit denen ich arbeite, und ich muss flexibel zwischen beiden Formen der Ansprache hin- und herwechseln können“, erklärt Florian Langer. 

Weil sich nicht jede Forderung, die Jugendliche stellen, auch umsetzen lässt, muss man auch bei Konflikten vermitteln können. Und natürlich gehören auch Verwaltungsaufgaben immer zur Sozialen Arbeit dazu. Auch mit Krisen müssen Streetworker/innen umgehen können, weil die Klientinnen und Klienten häufig in sehr schwierigen Situationen schnell Hilfe brauchen.

Nicht nur zeitliche Verfügbarkeit sowie Flexibilität und emotionale Stabilität sind für die Soziale Arbeit dann wichtig, sondern auch Wissen über rechtliche Rahmenbedingungen und Anlaufstellen. Vieles davon sowie etwa Gesprächstechniken erlernen Sozialarbeiter/innen im Studium und in speziellen Zusatzqualifikationen.

Erfahrungen sammeln ist unverzichtbar

Es gibt aber auch viele Kompetenzen, die sie sich durch Erfahrung aneignen, weshalb gemischte Teams aus erfahreneren und weniger erfahrenen Kollegen das A und O sind: „Theoretisches Wissen über das Milieu ist unverzichtbar. Man muss wissen, warum es für die Frauen schwer ist auszusteigen, dass viele von ihnen ihr Leben lang Gewalt erlebt haben, psychisch instabil und emotional abhängig sind, mit den Kindern im Herkunftsland erpresst werden. Dennoch muss man im Feld ein Gespür für bestimmte Situationen entwickeln“, meint Anna Ciecior, die sich schon im Studium intensiv mit dem Thema befasst und ein einjähriges Praktikum abgeleistet hat, um dann direkt nach dem Abschluss in die Arbeit einzusteigen.
 
Auch Florian Langer plädiert für gemischte Teams: „In der Arbeit mit Jugendlichen haben Berufseinsteiger den Vorteil, näher an der Zielgruppe zu sein, weil sie vielleicht ähnliche Musik hören oder einen ähnlichen Kleidungsstil haben. Andererseits fällt es ihnen vielleicht schwerer als einer erfahrenen Kraft, in bestimmten Situationen gelassen zu bleiben. Ein gut ausbalanciertes Team ist deshalb optimal.“

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